Liebe Tänzer*innen, Wandelnde und Transformierende!
 
Ich habe die große Freude, Euch mitzuteilen, dass ein "Sensing the Change"-Team
vom 30. Juli bis zum 2. August nach Kiel kommen wird, um mit uns ein Konzentrat ihre Forschungsthemen zu bewegen!!
 
Ich durfte letztes Jahr Teil einer Forschungsreise sein und eine Woche lang im Schwarzwald in diesen Somatischen Raum eintauchen, von dem aus wir die Frage nach innen und in die Welt geschickt haben:  "Könnte es sein, dass dem Sinnlichen, Genussvollen und Spielerischen unsere größte politische Kraft innewohnt?"
 
Ruby May, Daniel Werner, Heike Pourian und Andreas Duda hatten eingeladen und mithilfe von Werkzeugen aus dem Feld u.a. der Kontaktimprovisation, Authentic Movement, Body-Mind Presence, Trauma Release Arbeit,... einen Raum geöffnet und einen Weg geebnet.
 
Wesentliches Anliegen von "Sensing the Change"ist, aus der tiefen Wahrnehmung unserer eigenen Lebendigkeit das Engagement für diesen Planeten zu nähren.
 
Wir befinden uns im "Space between the Stories" (Charles Eisenstein). Das alte Narrativ von Patriarchat und Kapitalismus ist obsolet geworden, das Neue hat sich noch nicht manifestiert. Es liegt liegt vielleicht als Ahnung und Möglichkeit in der Luft, ist aber noch nicht Wirklichkeit geworden. Woran orientieren wir uns in diesem Zwischenraum, wenn alle Bezugssystme ins Wanken geraten? Was hilft uns, der Leere, dem Nichtwissen zu begegnen?
 
Die aktuellen Forschungsthemen des wachsenden Sensing-The-Change-Teams beziehen sich unter anderem auf das "Somatische Begleiten"  (dabei üben wir, uns gegenseitig bei der Selbstregulation zu unterstützen) und die "Empfindungssprache" ( die dazu einlädt, die Wahrnehmung unseres Innens in die Kommunikation in unser Außen miteinfließen zu lassen). Damit würden sie mit einem Zweierteam nach Kiel kommen und mit uns arbeiten!
 
Was sie sich von uns wünschen, ist:
  • Zeit und Verbindlichkeit
um mindestens drei volle Tage in diesen Somatischen Raum einzutauchen, zu verlangsamen, zu lauschen, zu beinhalten...
Bitte auch beinhalten, dass wir uns nicht für ein Ausruhwochenende treffen, sondern dass es uns um Transformation geht!
Also würden wir im Laufe des Donnerstags (30. Juli) anreisen können (das Team) und am Nachmittag einsteigen (Wir alle). Natürlich mit ausreichenden Verdauungspausen, aber schon einer hohen Konzentration würden wir bis Sonntagnachmittag "durchmachen".
Bei mäßiger Besetzung (evt. Corona-Beschränkungs-bedingt) in der Villa Vier. Bei weiteren Lockerungen und grösserer Besetzung im Kieler Institut für Gymnastik und Tanz in der Boninstrasse. Da könnten wr uns tagsüber selbst versorgen oder mittags was essen gehen. Um Schlafplätze oder Heimfahrten müsste sich jede*r selbst kümmern, bitte.
  • Vorerfahrung
jedenfalls genug, um den inneren Somatischen Raum schon mal erlebt zu haben und zu wissen, dass/ vielleicht sogar wie sich der eigene Körper in der Bewegung selbst reguliert.
Genug, um selbstständig und eigenverantwortlich den Weg in den eigenen Körper zu finden, um von da aus den Raum mitzugestalten und nach der umfassenderen Auswirkung dieser Arbeit zu forschen.
 
  • einen finanziellen Beitrag zu dem Seminar, der auf Spendenbasis im Sinne der Geschenkökonomie selbst zu finden ist. Damit alle Kosten zumindest gedeckt sind, schickt mir Andreas am Ende Juni/ Anfang Juli noch eine Orientierungshilfe!
 
Ich (Katja) brauche von Dir:
 
  • Eine verbindliche Anmeldung zu diesem Seminar. Wenn ich Dich nicht kenne, schreib mir in ein paar Sätzen, welche Vorerfahrung Du hast und mit welcher Motivation Du teilnehmen möchtest. Sei darauf gefasst, dass es Wartelisten gibt, und die Teilnehmer*innenzahl beschränkt ist. Und dass sich diese Beschränkung im Laufe der nächsten Wochen vielleicht nochmal verändert....
 
 
"In der Verzweiflung über die Irrwege unserer Zivilisation zeigt sich die Liebe für das Leben.
Das gemeinsam zu spüren und zu fühlen kann die Basis für die Emergenz des wirklich Neuen sein " (Joana Macy)
 
 
 
 
 

 

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